Zum Thema: Tourismus & Natur

Der Kampf für die Gazellen

Die Gazellen in Israel werden immer weniger, die Zukunft der Echtgazelle, Dorkasgazelle und bereits jetzt vom Aussterben bedrohten Acacia Gazelle ist ungewiss. „Die Gazellen-Populationen im Land sind sehr klein und fragmentiert, manche von ihnen können in der Gegend um Jerusalem oder in der Küstenebene gefunden werden. Leider ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese verstreuten Populationen… […]

Wem gehört der Fluss?

In Israel tobt dieser Tage ein Kampf, der, wie die Zeitung Haaretz aufzeigt, recht gut den Kampf zwischen „altem“ und „neuem“ Israel darstellt: Auf der einen Seite ein alter Kibbuz, Nir David, 1940 von europäischen Juden gegründet, auf der anderen Seite Bewohner der nahegelegenen Stadt Beit She’an, eine der sogenannten „Entwicklungsstädte“ im Land, in der… […]

1,5 Millionen Israelis besuchen Naturschutzgebiete

Mit dem Covid-19-Virus kamen auch neue Regeln für die Besuche von Israels Parks und Naturschutzgebieten: Erstmalig mussten sich Besucher anmelden um sich einen Platz in der Natur zu sichern. Was dann passierte, schockte die Mitarbeiter der verantwortlichen Behörde, obwohl Israelis für ihre Spontanität und Planungsfaulheit bekannt sind, gewöhnten sich die Menschen überraschend schnell an die… […]

High-Tech Bienenstöcke sollen Bienensterben stoppen

„Mein Gründungspartner ist ein erfahrener Imker und er hat mir erklärt, wie inakzeptabel es ist, dass die Bienenstöcke zusammenbrechen und tausende Bienen sterben und es gibt keine technische Lösung für das Problem“, erläutert Saar Safra, Mitgründer des israelischen Start-ups „Beewise“. Beewise hat deswegen eine Art Roboter-Bienenstock entwickelt, in dem mehr als 40 Kolonien gleichzeitig leben… […]

Der See Genezareth ist endlich wieder voll – und niemand kann es sehen

Nach einem besonders regenreichen Winter ist der See Genezareth im Norden Israels auf seinem höchsten Stand seit 16 Jahren. Der Wasserstand des Sees liegt bei 208,93 Metern unter dem Meeresspiegel. Durch die vielen Regenfälle ist auch der Salzgehalt des Sees wieder gesunken, an vielen Stegen könnten Boote erstmals wieder so wie vorgesehen ins Wasser gelassen… […]

Die Tierwelt in Zeiten von Corona

Der Ausbruch des COVID-19-Virus und die darauffolgende Ausgangssperre für Israel hat auch ein paar sehr wenige positive Folgen: Zum ersten hat die Umweltverschmutzung in den Städten des Landes sichtbar nachgelassen, die Sicht auf Jaffa zum Beispiel ist nach einigen Wochen ohne den sonst üblichen Smok in der Stadt, so klar wie nie zuvor. Darüber hinaus… […]

Geschichten aus einem Land des Zusammenseins

Wer schon einmal in Israel war, weiß, dass Israelis mitunter recht rücksichtslos sein können. Aber wie heißt es so schön: Ein Israeli fährt dich auf der Straße um und dann trägt er dich auf dem Rücken ins Krankenhaus. Israel ist gleichzeitig nämlich ein Land des „Zusammenseins“, des „Zusammenhalts“ und es ist eben dieses Kollektiv, was… […]

Einreisebeschränkungen im Zusammenhang mit Coronavirus COVID-19

Bekanntgabe der Schweizer Botschaft zu den Einreisebeschränkungen im Zusammenhang mit Coronavirus Basierend auf den neuen Richtlinien des israelischen Gesundheitsministeriums möchten wir Sie über folgende Entwicklungen informieren: Um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, haben die israelischen Behörden Einreisebeschränkungen für Reisende aus betroffenen Ländern, einschliesslich der Schweiz, eingeführt. Nicht-israelische Staatsangehörige und Reisende ohne Wohnsitz in Israel,… […]

Israelis überfliegen erstmals offiziell Sudan

Ein israelisches Flugzeug hat in der vergangenen Woche Geschichte gemacht, als es erstmals offiziell auf dem Weg von Tel Aviv nach Kinshasa den sudanesischen Flugraum passierte. Erst vor wenigen Wochen hatte Israels Premierminister Benjamin Netanyahu diese neue Regelung mit dem sudanesischen de facto Staatsoberhaupt Abd al-Fattah al-Burhan bei einem Treffen in Uganda ausgehandelt. Bis auf… […]

Bäume nicht ausreichend geschützt

Während in Israel das jüdische Fest der Bäume „Tu B’Shvat“ gefeiert wird, bei dem man traditionell neue Bäume pflanzt, zeigt ein Bericht der Knesset, dass in den vergangenen Jahren fast 400.000 Bäume im Land gefällt wurden. Die meisten von ihnen, um Bauprojekten Platz zu machen. Der Bericht zeigt Schwächen in der Datensammlung, Inspektion und Durchführung… […]

Umweltschützer verhindern Urlaubsressort

Nach einem 16 Jahre andauernden Kampf können israelische Umweltschützer nun ihren Sieg über Immobilienentwickler feiern, die am Palmachim Strand (zwischen Bat Jam und Ashdod) ein Urlaubsressort bauen wollten. Die Gegend soll nun stattdessen ein Nationalpark werden, zusätzlich zu dem bereits existierenden Palmachim Beach Naturreservat. In der vergangenen Woche entschied der Richter nun, dass ein Bauprojekt… […]

Tel Aviv beliebter als Barcelona

Das deutsche Reiseportal idealo hat herausgefunden: Tel Aviv liegt im Trend – auch in Deutschland. Im Beliebtheitsranking für die Herbstferien 2019 landet Tel Aviv sogar noch vor Barcelona, Lissabon & Co auf Platz 4! Immer mehr Touristen besuchen die hippe Stadt im Nahen Osten, die mit tollen Stränden und Parks, kulinarischen Highlights und einem breiten… […]

Schweizer Jungparlamentarier in Israel

12 Jungfreisinnige aus dem Tessin, der West- und Deutschschweiz haben in der vergangenen Woche Israel besucht. Für die meisten ist es das erste Israel-Erlebnis. Ziel dieser Ein-Wöchigen-Studienreise ist es, sich ein eigenes Bild über Israel zu machen, das Land in seiner kulturellen und wirtschaftlichen Vielfalt kennenzulernen und mehr Informationen zur konfliktpolitischen Realität zu gewinnen. Stationen… […]

Hohe Strafe für Unternehmen hinter Öl-Katastrophe

Das Unternehmen, das für Israels schlimmste Ölverschmutzung verantwortlich gemacht wird, wurde jetzt zu einer Strafe in Höhe von 100 Millionen Schekel (26 Mio. Euro, 28 Mio CHF) verurteilt. 2014 sind durch eine beschädigte Pipeline des Unternehmens Eilat-Ashkelon Pipeline rund 5 Millionen Liter Öl in das Evrona-Wüsten-Naturschutzgebiet geflossen. Es war die schlimmste Öl-Katastrophe in Israels Geschichte… […]

Israel hilft Brasilien bei Bränden im Amazonas

Der Amazonas, die sogenannte „Lunge der Welt“ brennt. Und das schon seit Wochen. Brasiliens Premierminister Jair Bolsonaro gab nun bekannt, dass sein Land die vielen Brände alleine nicht bewältigen kann. Israel, das selbst bei großen Feuern regelmäßig Hilfe von seinen Nachbarn erhält, hat Brasilien nun seine Hilfe angeboten: Das Büro von Premierminister Netanyahu kündigte an,… […]

Leben in Israel im Jahre 2100

„Die Menschen verstehen nicht ganz, worüber wir hier reden. Sie denken an schmelzende Eisberge und heimatlose Eisbären. Sie verstehen nicht, dass sich alles ändern wird: Die Luft, die wir atmen, unsere Nahrung, unser Trinkwasser, die Landschaften, die wir sehen, die Ozeane, die Jahreszeiten, der Alltag und unsere Lebensqualität. Unsere Kinder werden sich anpassen müssen oder… […]

Rettung für die Sabra-Frucht

Die Kaktusfrucht Sabra ist nicht nur lecker und gesund, sie ist auch das Wahrzeichen für das israelische Volk: Nennt man diejenigen, die im Land geboren wurden, doch auch „Sabra“, weil sie aussen stachlig und innen süss seien. Der Feigenkaktus, der eigentlich aus Mexiko stammt und den es erst seit dem 16. Jahrhundert im Mittelmeerraum gibt,… […]

Israel: Schlaraffenland für Schlangen

Israel ist für vieles bekannt, nicht aber für seine hervorragenden Bedingungen für Schlangenforscher und -fans. Ganze 42 Arten gibt es in dem kleinen Nahoststaat – viele von ihnen können auf engstem Raum in der Negev-Wüste gefunden und bewundert werden. Wir haben uns mit zwei Schlangenforschern auf den Weg gemacht… Von Katharina Höftmann Aviad Bar war… […]

Jerusalem erwartet drei Jahre Dauerstau

Die Einfahrt in Israels Hauptstadt erlebt man seit Jahrzehnten meist im Stop-and-go – die Lage könnte sich jetzt aber noch deutlich verschlimmern, denn seit dieser Woche ist eine der Hauptverkehrsstrassen am Stadteingang für die nächsten drei Jahre gesperrt. Am Shazar Boulevard, der parallel zum Busbahnhof entlangführt, soll ein riesiges Gewerbezentrum und ein Tunnel gebaut werden.… […]

Kleiner Negev-Krater steht jetzt unter Naturschutz

Während der Ramon-Krater und der „Grosse Krater“ in Israels Negev-Wüste bereits seit langer Zeit unter Naturschutz stehen, war das beim sogenannten „kleinen Negev-Krater“ bisher nicht so – auch, weil sich ein Teil des Kraters auf dem Gelände des israelischen Nuklearforschungszentrum befindet. Nach langen Verhandlungen und Besuchen des Kraters gemeinsam mit Vertretern des Wissenschaftszentrums für Nuklearforschung,… […]


Hintergrund: Der wöchentliche Info-Service der Gesellschaft Israel-Schweiz (GIS) informiert Sie über spannende Aspekte, die sonst in der Berichterstattung über Israel kaum wahrgenommen werden. Der Monats-Report berichtet ausführlich zu wechselnden Themen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Gesundheit, Medizin, Wirtschaft, Finanzen, Energie, Umwelt, Gesellschaft und Vermischtes. Die GIS bietet ausserdem Journalisten gerne weiterführende Informationen und Hilfe bei der Recherche. Impressum Israel Zwischenzeilen